Nichts gearbeitet!?

„Nee…“, sag ich, „ich bin um 6:30 Uhr aufgestanden, habe die Kinder geweckt, Frühstück und Schul-Vesper gemacht (das könnten sie zwar auch selbst, aber so ein bisschen Butterbrot und Liebe gebe ich gerne mit auf den Weg). Später habe ich Wäsche gewaschen und aufgehängt. Dann die Reste vom Geburtstags-Fest der Tochter weggeräumt. Die Wohnung gesaugt. Einkäufe erledigt. Zwischendrin war ich ne Runde Joggen. Habe E-Mails gecheckt. Mittagessen gekocht. Beim Essen den teilweise frustrierten Schul-Berichten der Kinder gelauscht, besprochen, aufgebaut und motiviert. Regeln und Absprachen zum bevorstehenden Wochenende getroffen. Anträge und Formulare mit meiner Tochter erledigt. Dann war noch ein Telefonat mit meiner alternden Mutter wegen ihrer Gesundheitsversorgung dran. Regelungen mit dem Vater meiner Kinder

(der einen gleichwertigen Anteil der Erziehung übernimmt) mussten getroffen werden. Und und und...."

Was ist das schon, fragen wir uns vielleicht.
Schätzen wir selbst den Wert dessen, was wir da alltäglich unentgeltlich tun?

Stellen Sie sich vor:

All diese Menschen, die unsere alltäglichen und unbezahlten Fürsorge-Aufgaben erledigen, legen morgen 
ihre Arbeit nieder…

 

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